5 gute Gründe, warum Architekten Social Media nutzen sollten

Architekten aus dem deutschsprachigen Raum sind laut Umfragen in den sozialen Netzwerken unterrepräsentiert. Nur geschätzte 10-15 Prozent der aktiven Büros nutzen Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, Pinterst & Co. um auf sich und ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Wenig im Vergleich zum angelsächsischen Raum.

Die Gründe dafür sind fast immer die selben, wenn ich mit Architekten spreche. Zu wenig Zeit, mangelnde Kenntnis der Möglichkeiten und Funktionsweisen der verschiedenen Social Media Kanäle, mangelnde Personalressourcen. “Wer soll das machen?” höre ich da. Oder “Was soll man denn noch alles machen?”.

Verständlich, denn die Architekturschaffenden klagen immer wieder über denn immer höher werdenden Administrationsaufwand im Zusammenhang mit Bauprojekten bedingt durch überbordende Vorschriften, Richtlinien, Dokumentationserfordernisse usw.

Die Frage “Wer soll das machen?” ist leicht zu beantworten: auslagern, externe Dienstleister mit der nötigen Fachkenntnis und Routine beauftragen. Das ist praktisch immer deutlich effizienter und kostengünstiger als das selbst zu machen oder eigene Mitarbeiter damit zu beschäftigen. Die kosten schließlich auch Geld …

Und was bringt das überhaupt? Im Folgenden 5 Gründe, warum Social Media für Architekten sinnvoll und wichtig ist.

  1. Chancengleichheit unabhängig von der Größe Ihres Büros

    Auf Facebook, Instagram & Co. spielt es keine Rolle, ob Sie einen oder hundert Mitarbeiter haben. Ob Ihr Büro auf 30qm im Hinterhof liegt oder Sie auf 300qm im Industrieloft residieren. Was zählt ist die Qualität Ihrer Inhalte. Das interessiert Ihr Publikum!

  2. Mehr Traffic für Ihre Webseite

    Sie möchten, dass potentielle Kunden auf Sie und Ihre Arbeit aufmerksam werden. Natürlich ist die Büro-Webseite heute die erste Anlaufadresse. Und genau das erreichen Sie mit Social Media Inhalten, die für Ihre Zielgruppe relevant und interessant ist.

  3. Bilder, Bilder, Bilder

    Social Media lebt von Bildern. Sie haben doch welche. Nutzen Sie das und beschränken Sie sich dabei nicht auf makellose Architekturfotografie Ihrer fertiggestellten Projekte vom professionellen Architekturfotografen. Posten Sie Entwurfsskizzen, Detailpläne, Baustellenfotos, Fotos vom Büroalltag usw. Das macht die Sache lebendig und animiert Besucher Ihrer Social Media Profile dran zu bleiben und immer wieder bei Ihnen vorbei zu schauen.

  4. Auswertung inklusive

    Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Auswertung auf Facebook, Instagram usw. erkennen Sie schnell, welche Inhalte besonders bleibt sind und welche weniger. Sie müssen dabei nicht tief in irgendwelche Analysetools eintauchen. Schnell bekommen Sie ein Gefühl dafür, was besonderes Interesse auslöst und Interessierte und Kunden begeistert.

  5. Imagebildung

    Social Media bietet die Möglichkeit sich und Ihr Büro so zu präsentieren, wie Sie es wollen und nicht, wie andere über Sie berichten. Bauen Sie Ihr Image nach Ihren Vorstellungen auf. Das zieht nicht nur Kunden an, sondern auch gute Mitarbeiter, für die oft nicht nur Projekte und Geld zählen, sondern auch das Gefühl in einem freundlichen und offenem Umfeld zu arbeiten.